SPAM-Schutz

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Was ist Spam?

Kurz gesagt: Unerwünscht zugesandte E-Mails.

Der Begriff Spam wird mit 'Send Phenomenal Amounts of Mail' uebersetzt. Dies bedeutet ungefähr "riesige Mengen von Mails zu versenden". SPAM ist uebrigens ein Produkt der Firma Hormel aus Minnesota, die dieses Produkt im Jahre 1937 kreierte. Der Name wurde aus "SPiced hAM" (gewürzter Schinken) zusammengesetzt. Es handelt sich dabei um durch den Wolf gedrehtes und in Blechdosen gepresstes Schweinefleisch. Die englische Komikertruppe Monty Pyhton Flying Circus hat dem SPAM auf Ihre Weise ein Denkmal gesetzt: Link zu Youtube. Einen ausführlichen Artikel zu SPAM finden Sie bei Wikipedia.


Wie funktioniert der Spam-Schutz bei Gaia?

Der Gaia e.V. filtert mit verschiedenen technischen Möglichkeiten nach Spam. Der Spam-Schutz gilt ohne Aufpreis für alle E-Mail-Accounts bei Gaia. Der Spam-Schutz bei Gaia ist mehrstufig und komplex. Das Wichtigste: Unser Spam-Schutz ist in der Regel effektiv und hält einen sehr grossen Teil der sonst auf einen Internet-Benutzer einprasselnden "sinnlosen" Nachrichten ab.

Geblockte Mails werden schon vor der Weiterverarbeitung am "Eingangstor" abgelehnt. Gründe für eine solche Blockade sind u.a. formale Fehler im Aufbau einer Mail oder zu hohe Punktezahl in der Spamanalyse (siehe unten), oder das Auftauchen des Absenders oder einer Prüfsumme dieser Mail in einer Anti-Spam-Datenbank im Internet, die "live" abgefragt wird. Durch diese verschränkten Überprüfungen wird ein sehr grosser Teil der Belastung durch Spam-Mails schon im Vorfeld verhindert.

Ein weiterer Bereich sind erkannte Viren. Diese werden im Gegensatz zu erkannten Spam-Nachrichten nie zugestellt, sondern in Quarantäne gestellt. Alle verbleibenden Mails werden durch die Spam-Analyse geschickt. Alle durch diese Analysen nicht aussortierten Mails sind wahrscheinlich "gut".

An erster Stelle der Anti-Spam-Kaskade stehen verschiedene Anti-Spam-Datenbanken im Internet, die von den Gaia-Mailservern live abgefragt werden, bevor überhaupt eine E-Mail angenommen wird. Besteht eine eingehende Mail diesen Test, wird sie einer eingehenden mathematischen Analyse unterzogen. Sehr vereinfacht gesagt wird die E-Mail-Nachricht aufgrund einer Vielzahl von Bewertungskriterien und auf Basis verschiedener technischer Verfahren mit Punkten versehen. Entscheidende Kriterien sind z.B. Ausdrücke, Worte und Wortkonstellationen. Bei bis zu sechs Punkten passiert nichts, die Mail wird normal zugestellt. Werden mehr als sechs SPAM-Punkte erreicht, wird die Betreffzeile vor der Zustellung mit "wahrscheinlich SPAM" gekennzeichnet. Dann muss der Empfänger entscheiden, ob diese Nachricht SPAM darstellt oder nicht. Nachrichten, die mehr als zehn Punkte in der Spam-Bewertung erreichen, sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit "echter Spam". Sie werden automatisch an den Absender zurückgeschickt.

Als Hilfsmittel für die lokale Filterung beim Empfänger (im Mail-Programm) gibt es außerdem eine spezielle (normalerweise unsichtbare) Kopfzeile in der als Spam markierten Mail:

X-Spam-Flag: YES

Wenn man in seinem E-Mail-Programm einen passenden Mailfilter für dieses Kriterium anlegt, werden alle als Spam erkannten und markierten Mails automatisch in einen separaten Ordner einsortiert.

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